Befragung der Bürgermeister-Kandidaten in Gilching 2020

Der ADFC-Gilching hat allen Kandidaten für die Erste Bürgermeisterin /  den Ersten Bürgermeister bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 allgemeine Fragen zum Radfahren sowie zum Radverkehr in der Gemeinde Gilching gestellt. Folgende Kandidaten haben wir befragt (Namen alphabetisch sortiert):

  • Diana Franke (Bündnis 90 / Die Grünen)
  • Antonio Inverso (Freie Wähler)
  • Hartwig Reinersmann (FDP)
  • Harald Schwab (CSU)
  • Manfred Walter (SPD)

Wir möchten uns bei allen herzlich bedanken, dass sie sich dafür die Zeit genommen haben.

Die Antworten wurden nur minimal redaktionell geändert.




1. Fahren Sie gerne Rad? Wenn ja: Fahren Sie auch gerne in Gilching mit dem Rad?

Diana Franke (Grüne)

Ja ich fahre gerne Rad, in Gilching fühle ich mich dabei aber leider häufig nicht sicher genug, aufgrund fehlender Radwege, Querungshilfen etc.

Antonio Inverso (FW)

Ja, ich fahre sehr viel mit dem Fahrrad in Gilching, auch wenn es im Winter nicht so viel Freude macht. Gerade wenn es mir schwer fällt, versuche ich daran zu denken, dass ich damit die Umwelt nicht belaste und gleichzeitig auch für meine Gesundheit etwas tue.

Hartwig Reinersmann (FDP)

Ja, als Mitglied im ADFC bin ich für die Förderung des Rades als gleichberechtigtes Verkehrsmittel. Für Wege in Gilching nutze ich das Rad seltener, da ich, soweit möglich, alles als Fußgänger erledige.

Harald Schwab (CSU)

Da ich im Gilchinger Ortszentrum wohne, bin ich meistens zu Fuß unterwegs und fahre deshalb selten Rad. Allerdings plane ich, mir demnächst ein E-Bike zuzulegen und mehr Fahrradtouren in Gilching und Umgebung zu unternehmen.

Manfred Walter (SPD)

Ja, ich fahre gerne Rad, auch gerne in Gilching.

2. Wie häufig benutzen Sie das Fahrrad für Wege in Gilching:
Täglich – mehrmals in der Woche – einmal pro Woche oder seltener?

Diana Franke (Grüne)

Wetterabhängig im Winter seltener, sonst mehrmals in der Woche - durchaus auch für Alltagswege zum Einkaufen und ins Büro. Auch Familienausflüge per Radl stehen regelmäßig auf dem Programm.

Antonio Inverso (FW)

Ich fahre ca. 3-5 mal die Woche mit dem Fahrrad, das ist von meinen beruflichen Reisen abhängig.

Hartwig Reinersmann (FDP)

Das Rad benutze ich mehrmals wöchentlich für Radtouren in die Umgebung von Gilching.

Harald Schwab (CSU)

Selten.

Manfred Walter (SPD)

In Gilching bin ich meistens entweder zu Fuß, oder mit dem PKW unterwegs. Das Fahrrad benutze ich rund 1 bis 2 mal die Woche.

3. Auf welchen Straßen und Wegen in Gilching fühlen Sie sich als Radfahrer/in sicher - auf welchen eher unsicher?

Diana Franke (Grüne)

Dort, wo es bereits Radwege gibt, und auf weniger befahrenen Seitenstraßen geht es einigermaßen. Entlang der Landsbergerstraße muss man als Radfahrer aber ständig bremsbereit sein, da Autos zum Parken über den Radweg fahren, ohne auf den Radverkehr zu achten. Nicht ganz unproblematisch ist hier auch der Gegenverkehr gerade kurz vor der Römerstraße vor allem wenn die Anwohner zusätzlich noch ihre Mülltonnen auf den Weg stellen.

Ganz übel ist die Römerstraße ohne Radweg und das Negativ-Highlight aus meiner Sicht der Kreisel am Starnberger weg, den Fußgänger und Radfahrer kaum ungefährdet passieren können. Der Kreisel ist leider so gebaut, dass die Autofahrer*innen den Starnberger Weg in Richtung Landsbergerstraße einfach geradeaus durchqueren und das auch noch oft in recht hohem Tempo. Radler*innen, die auf der Seite der Orionstraße nicht geradeaus weiterfahren, sondern erst in die Karolingerstraße abbiegen möchten, werden dabei häufig von den geradeaus fahrenden Autofahrer*innen gefährlich bedrängt oder geschnitten. Fußgänger*innen werden von den Autofahrern häufig ganz ignoriert, obwohl sie Vorrang hätten. Hier sind m. E. dringend Nachbesserungen wie Aufpflasterung der Radwege und Zebrastreifen notwendig.

Antonio Inverso (FW)

Sehr oft fahre ich auf der Römerstraße (ich wohne mit meiner Familie im Altdorf) und oft fahre ich zum Einkaufen auf den Hauptstraßen, das allerdings mit großem Unbehagen, ich habe wirklich sehr oft Angst übersehen zu werden.  Aber noch mehr Angst habe ich um die älteren Menschen und die Kinder, die diese Straßen befahren.

Hartwig Reinersmann (FDP)

Sicher fühle ich mich auf den Radwegen Starnberger Weg und Landsbergerstrasse. Unsicher bzw. gefährlich finde ich die Römerstraße. Straßen wie Sonnenstraße, Karolingerstrasse als auch Pollingerstraße sehe ich für Radfahrer aufgrund Verkehrsdichte, Straßenbreite und Parksituation als unsicher an.

Harald Schwab (CSU)

Da ich selten Rad fahre, kann ich dies nur schwer beurteilen. Unsicher fühle ich mich vor allem auf der Römerstraße, am sichersten auf dem Bahnwegerl.

Manfred Walter (SPD)

Ich persönlich fühle mich als Radfahrer auf den allermeisten Straßen in Gilching sicher. Ausnahmen hiervon sind die Brucker Straße/Römerstraße, die Kreuzung Landsberger Straße/Römerstraße sowie im Ortsteil Argelsried der gesamte Bereich am Römerstein.

4. Welche Konsequenzen für die Arbeit als Erster Bürgermeister/Erste Bürgermeisterin würden Sie aus dem ADFC Fahrradklimatest 2018 (Gesamtbewertung Schulnote 4,1) ziehen?

Siehe auch: Fahrradklima-Test 2018: Gilching

Diana Franke (Grüne)

Die steigende Einwohner*innenzahl im Münchner Großraum und die verdichtete Bebauung auch im Gilchinger Ortszentrum sowie in den umliegenden Gewerbegebieten sorgen für ein stark wachsendes Verkehrsaufkommen. Im Alltag kommt es auf Wege und Straßen an, die Geschäfte, Bahnhöfe, Wohn- und Gewerbegebiete für alle Verkehrsteilnehmer*innen optimal und sicher verbinden. Dafür benötigt Gilching ein modernes Mobilitätskonzept, das alle Verkehrsmittel gleichermaßen berücksichtigt und intelligent vernetzt.

Ich werde darauf achten, dass dem im gerade in Auftrag gegebenen Konzept Rechnung getragen wird. Wir wollen vor allem den innerörtlichen Verkehr mit einem zeitgemäßen Fahrradkonzept entlasten und die - seit langem vorhandenen - Planungen dazu endlich umsetzen, sowie fortlaufend weiter optimieren. Dabei werden Fachverbände, die Agenda-Gruppe Verkehr und ein*e Radbeauftragte*r aus dem Rathaus einbezogen. Erst wenn die Verbindungen sicher und direkt sind, fällt es leicht, das Rad zu nehmen für die tägliche Besorgung im Ort, für den Schulweg oder für die Fahrt zum Bahnhof. Dafür braucht Gilching endlich auch Fahrradstraßen wie sie sich in anderen Orten bewährt haben.

Antonio Inverso (FW)

Es spiegelt mein Empfinden zur Situation wider, also keine Überraschung. Es gibt eine Konsequenz daraus, wir müssen uns dringend und schnellstens verbessern und das können wir nur gemeinsam. Die Gilchinger Bürger und ich sind Ihnen allen sehr dankbar, wenn sie uns helfen Gilching so zu gestalten, dass wir sicher mit dem Fahrrad unterwegs sein können.

Hartwig Reinersmann (FDP)

Gilching befindet sich mit der Gesamtbewertung im unteren Drittel. Ziel muss es sein mittelfristig die Kritikpunkte zu beseitigen. Themen wie Führung an Baustellen, Intensivierung Falschparkerkontrolle auf Radwegen sind zeitnah umzusetzen, und ein kostenloser E-Lastenradverleih sollte dem Gemeinderat zur Abstimmung vorgelegt werden

Harald Schwab (CSU)

Wir müssen unsere Bewertung deutlich verbessern und somit mehr Engagement darin legen, die möglichen Verbesserungen auch umzusetzen.

Manfred Walter (SPD)

Der ADFC Klimatest 2018 hat vor allem gezeigt, dass viele Radfahrer ein Bedürfnis nach mehr Sicherheit auf unseren Straßen haben. Dies wird vor allem durch Konfliktsituationen mit dem MIV hervorgerufen. Dieses fehlende Sicherheitsgefühl führt zu Stress und verleidet den Spaß am Radfahren. In der Konsequenz bedeutet das für mich, dass wir die Realisierung von exklusiven Fahrradbereichen forcieren müssen. Radwege und Fahrradstraßen sind hierbei die geeignetsten Mittel.

5. Befürworten Sie, dass Gilching die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen (AGFK) anstrebt?

Diana Franke (Grüne)

Ja, auf jeden Fall!

Antonio Inverso (FW)

Natürlich befürworte ich eine Mitgliedschaft in der AGFK. Für mich ist entscheidend, dass wir alles unterstützen, was das Fahrradfahren sicherer macht, das ist meine wirkliche Überzeugung.

Hartwig Reinersmann (FDP)

Ja, die Förderung einer radverkehrsfreundlichen Mobilitätskultur ist zu unterstützen. Die Erfahrungen anderer Gemeinden/Landkreise kann man sich auch in Gilching zu Nutze machen. Eine Teilnahme berechtigt zur Förderung aufgrund Kommunalrichtlinien und Projekte in Gilching könnten hierdurch schneller umgesetzt werden.

Harald Schwab (CSU)

Auf alle Fälle!

Manfred Walter (SPD)

Ja, ich befürworte eine Mitgliedschaft der Gemeinde Gilching in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommune. Hiervon kann Gilching nur profitieren.

6. Wie würden Sie als Bürgermeister/in den Radverkehr in der Gemeinde gezielt fördern wollen (beispielsweise durch die Einrichtung eines Runden Tisches Radverkehr oder die Stärkung des Fahrradbeauftragten)?

Diana Franke (Grüne)

Wie bereits bei Punkt 4 dargestellt, würde ich den Fahrradbeauftragten der Gemeinde auf jeden Fall stärken und auch einen regelmäßigen Austausch zur Umsetzung der ja längst vorhandenen Planungen für den Ausbau des Radwegenetzes fördern. Dieser Radbeauftragte kann sich auch um einen Runden Tisch kümmern und dort die Betroffenen zu Wort kommen lassen.

Zur Behebung aktuell auftretender Probleme für Radfahrer, aber auch für andere Bürger will ich darauf drängen, dass ein Verkehrsmängelmelder eingeführt wird, damit diese Unzulänglichkeiten schnell an die Stellen der Verwaltung gelangen, die sie auch abstellen können.

Antonio Inverso (FW)

Ich würde Sie in allen Belangen unterstützen, wichtig ist dabei, dass wir uns über alle Pro's und Kontra's offen, ehrlich und transparent unterhalten. Dazu ist eine Einrichtung des Runden Tisches Radverkehr absolut notwendig. Sehr gerne würde ich dazu Ihnen (gemeint: dem ADFC) ein Büro im Rathaus zur Verfügung stellen. Es ist wichtig, dass wir uns regelmäßig austauschen; ich würde es mir sehr wünschen, dass wir Gilching zu einem Ort gestalten, der die Fahrradfahrer schützt und vielen Menschen die Angst von der Verkehrsteilnahme nimmt, ganz besonders den Eltern.

Hartwig Reinersmann (FDP)

Ich würde einen permanenten Runden Tisch einführen damit die jeweiligen aktuellen Themen besprochen und gemeinsame Lösungen zeitnah umgesetzt werden.

Harald Schwab (CSU)

Für mich wäre ein runder Tisch Radverkehr die beste Lösung, um alle Aspekte besprechen, behandeln und lösen zu können. Dazu gehören aber auch Ortsbegehungen, da Vorort die Situationen besser eingeschätzt und beurteilt werden können.

Manfred Walter (SPD)

Das Thema Radverkehr wird bei der zeitnah bevorstehenden Erarbeitung des Mobilitätskonzeptes für Gilching eine große Rolle spielen. Hier werden wir unter Einbindung der ADFC-Ortsgruppe Gilching Konzepte für die Förderung des Radverkehrs entwickeln.

Durch die Schaffung der neuen Stelle „Mobilität“ in der Gemeindeverwaltung ab Mitte 2020 wird auch den Belangen des Radverkehrs deutlich mehr Gewicht eingeräumt werden können. Die neue Mitarbeiterin/der neue Mitarbeiter wird unter Einbeziehung aller gesellschaftlichen Gruppen fahrradfreundliche Lösungen für Gilching erarbeiten und umsetzen.

7. Wie stehen Sie zu einer Umverteilung des Verkehrsraums zugunsten des Fuß- und Radverkehrs in Gilching? (Gerne konkret am Beispiel der Römerstraße)

Diana Franke (Grüne)

Bislang stand immer der Autofahrer im Mittelpunkt einer Planung. Hier müssen andere Schwerpunkte gesetzt werden. Hauptverkehrsachsen wie Starnberger Weg, Landsbergerstraße und Römerstraße sollen nicht nur für Autos attraktiv sein. Deswegen braucht die Römerstraße Tempo 30 mit ausreichend Platz für den Fuß- und Radverkehr. Wir wollen systematisch alle Schulwege mit Ampeln, Zebrastreifen und anderen geeigneten Maßnahmen sicherer machen. Es stehen im Ort noch viele Bauvorhaben an, z.B. auf der Gilchinger Glatze. Wir setzen uns dafür ein, dass dabei gute Fahrradabstellplätze und Radwege von Anfang an mitgeplant werden. Auch die vorhandene Infrastruktur wollen wir verbessern, z.B. die Verkehrsführung im Kreisverkehr am Starnberger Weg für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen.

Antonio Inverso (FW)

Ich werde in meinem Wahlkampf keine Kritik am aktuellen Bürgermeister oder dem Gemeinderat üben. Aber eines kann ich bis heute nicht nachvollziehen: die Römerstraße ist für jeden Fahrradfahrer eine Herausforderung - ich verstehe nicht, dass man hier noch nicht nach Lösungen gesucht hat. Seit der Fertigstellung der Umgehungsstraße hätte die Verwaltung schon längst, wenn auch nur übergangsweise bis zur endgültigen Gestaltung der Römerstraße, eine Fahrradspur aufbringen können. Mein Ziel ist es auch, einen Teil der Römerstraße zu einer Fußgängerzone zu gestalten, denn speziell am Wochenende sollen die Bewohner in Gilching Lust bekommen mit dem Fahrrad in den Ort zu fahren, um kleinere Erledigungen machen zu können, gleichzeitig sollen die Kinder ein besseres Gefühl für Radfahren und Sicherheit bekommen.

Hartwig Reinersmann (FDP)

Die Einführung eines Radweges an der Römerstraße, in Abstimmung mit den Belangen der Anwohner, ist unabdingbar.

Nach ca. 30-jähriger Planung ist mittlerweile die Westumfahrung eröffnet. Es ist für mich nicht nachvollziehbar dass seitens Gemeinde kein Verkehrskonzept für die Römerstrasse bzw. Mobilitätskonzept Gilching vorliegt/en. Leider befasst man sich erst seit einigen Monaten konkret mit dieser Thematik, und ein Radweg Römerstraße ist in nächster Zeit weiterhin nicht in Sicht.

Harald Schwab (CSU)

Alle Verkehrsarten müssen zu ihrem Recht kommen, wir müssen schauen, alle Interessen gerecht abzuwägen. Auf Grund der Spezifika der Römerstraße, nach wie vor ist dies eine Einkaufsstraße, wird hier eine Umverteilung nicht möglich sein, aber wir werden Verbesserungen erreichen können. Der erste Schritt ist daher den Individualverkehr auf den ÖPNV zu verlagern. Also Alternativen anbieten um den PKW-Verkehr zu reduzieren und Raum zu schaffen für Fußgänger und Radfahrer. Zur Römerstraße wurde von der Gemeinde Gilching eine Überplanung in Auftrag gegeben. Diese Bestandsaufnahme sollte daher abgewartet werden für die nächsten Planungsschritte.

Manfred Walter (SPD)

Mir ist es besonders wichtig, den schutzwürdigsten Verkehrsteilnehmern auch den sichersten und geeignetsten Verkehrsraum zur Verfügung zu stellen. Dies bedeutet, dass zuerst den Belangen der schwächsten Verkehrsteilnehmer, insbesondere Menschen mit Handicap, Senioren und Kindern Rechnung getragen werden muss.

Zur Steigerung der Aufenthaltsqualität in der Ortsmitte ist es unabdingbar, den Fuß- und Radverkehr zu priorisieren. Das städtebauliche Konzept der Gilchinger Glatze als MIV-freies-Areal zielt genau hierauf ab. Die Planungen hierzu müssen unverändert bleiben. Überlegungen, weiteren KFZ-Verkehr in diesen Bereich zu leiten, lehne ich ab.

Bei der Umgestaltung der Römerstraße favorisiere ich im Bereich zwischen der Kreuzung Römerstraße/Rathausstraße und der Bahnunterführung ein Shared-Space-Areal. Das Tempo der Fußgänger soll hier Maßstab für die Geschwindigkeit sein. Eine entsprechende Weiterführung des Marktplatzes bis hin zum gegenüber liegenden Neubau wäre sinnvoll und wünschenswert.

Es gibt aber auch Bereiche, an denen eine Trennung von Fuß- und Radverkehr zum Schutz der Fußgänger sinnvoll ist. Dies ist zum Beispiel in der Fußgängerzone am Marktplatz der Fall. Hier sollten Radfahrer auch weiterhin die Parallelroute am Schäftlarner Weg nehmen.

8. Welche Anregung bzw. welche Wünsche haben Sie an den ADFC-Gilching?

Diana Franke (Grüne)

Die ohnehin schon sehr gute Zusammenarbeit und der Austausch zwischen dem ADFC und der grünen Fraktion im Gemeinderat sollte unbedingt beibehalten werden. Von Seiten der Fraktion werden wir einen Ansprechpartner benennen, der die Anliegen des ADFC in die Fraktion und dann entsprechend in den Gemeinderat einbringen bzw. den ADFC dabei unterstützen kann.

Antonio Inverso (FW)

Anregungen habe ich keine, dazu kenne ich ADFC-Ortsgruppe Gilching zu wenig. Sollte ich Bürgermeister werden, würde ich mir wünschen, dass wir partnerschaftlich miteinander sprechen, denn nur gemeinsam können wir Gilching zu einem sicheren und sympathischen Fahrrad-Ort gestalten.

Hartwig Reinersmann (FDP)

Die Ortsgruppe engagiert mit vielen Aktionen schon sehr stark und dies sollte bitte auch zukünftig fortgeführt werden. Vorab vielen Dank dafür.

Harald Schwab (CSU)

Toleranz und Augenmaß – auch gegenüber den übrigen Verkehrsteilnehmern.

Manfred Walter (SPD)

Wenn ich eine Anregung an den ADFC geben darf, denke ich an eine engere Zusammenarbeit mit dem Senioren- und dem Jugendbeirat. Deren Ideen könnten aus meiner Sicht wichtige Aspekte für Ihre Arbeit liefern.

Abschließend wünsche ich den Mitgliedern des ADFC allzeit unfallfreie Fahrt mit dem Fahrrad und alles erdenklich Gute. Herzlichen Dank für Ihr Engagement.

© ADFC Starnberg 2020


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