Große Radsternfahrt 14.6.2026

Aktuelles KV Starnberg Gauting Gilching

Auch 2026 setzt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) München ein Zeichen für den Radverkehr.
Am Sonntag, den 14. Juni 2026, findet die große Sternfahrt statt.
Unter dem Motto „Die Zukunft fährt Rad“ fordert der ADFC gute und sichere Radverkehrsbedingungen, insbesondere auch für Kinder.

Sternfahrt zum Königsplatz – Kundgebung mit OB Krause
Von zahlreichen Startpunkten aus der ganzen Metropolregion und vier Startpunkten in der Landeshauptstadt erobern bayerische Fahrradfans mit insgesamt 14 polizeibegleiteten Demozügen die Stadt.
 Die Strecken sind unterschiedlich lang und der Zustieg ist jederzeit möglich, sodass auch Familien mitradeln können.
 Unterwegs vereinigen sich die einzelnen Demozüge und rollen gemeinsam und mit immer mehr Teilnehmenden weiter.
 Höhepunkte sind die gemeinsame Fahrt auf dem für den Kfz-Verkehr gesperrten Mittleren Ring und der Leopoldstraße.
 Alle Strecken führen zum Königsplatz.
Dort gibt es ab ca. 15.30 Uhr ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Musik. Oberbürgermeister Dominik Krause wird sich einem Demozug in der Stadt anschließen und das Grußwort bei der Abschlusskundgebung auf der Bühne halten. Es ist das erste Mal, dass ein Münchner Oberbürgermeister bei der Sternfahrt dabei ist.

Demozüg aus unserer Region:
Auch von Tutzing entlang der S6, sowie von Herrsching entlang der S8 gibt es je einen Rad-Demozug zur Kundgebung in München :

Herrsching, S-Bhf        11:25
Seefeld, Wertstoffhof    11:50
Steinebach, S-Bhf.:      12:10  (Zubringer)
Weßling, S-Bhf           12:35
Neugilching , nahe S-Bhf 12:50
Gilching, Römerstein     12:55
Geisenbrunn, S-Bhf       13:05

Tutzing, Bhf-W-Seite      11:20
Feldafing, Maraska-Grill  11:50
Possenhofen               11:55
Starnberg, Parkplatz See  12:30
Gauting, Hauptplatz       13:10
Stockdorf, Baierplatz     13:25
Krailling, Paulhanplatz   13:25

Forderungen im Überblick: Sichere Radwege endlich priorisieren
⦁    Sichere, vom Kfz-Verkehr getrennte Radwege
⦁    Lückenlose Radwegenetze ohne gefährliche Unterbrechungen
⦁    Geschützte Kreuzungen, die Kinder sicher überqueren können
⦁    Breite Radwege, damit Familien nebeneinander fahren können
⦁    Freie Geh- und Radwege ohne falschparkende Kfz
⦁    Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in der Stadt
⦁    Gut sichtbare und sichere Schulradwege
⦁    Autofreie Zonen vor Schulen und Kitas
⦁    Mehr Platz fürs Rad statt für parkende Autos

Andreas Schön, 1. Vorsitzender des ADFC München, sagt: „Die Zukunft fährt Rad – und sie braucht sichere, durchgängige Wege, damit Menschen jeden Alters, insbesondere auch Kinder, selbstständig und klimafreundlich mobil sein können. Nur mit einer gut ausgebauten Radverkehrsinfrastruktur können Kinder im frühen Alter unbeschwert Fahrrad fahren lernen. Selber in die Pedale treten, mit dem Rad zur Schule fahren und schließlich mit Freunden die ersten Runden drehen – das sind Meilensteine in der Entwicklung von Kindern. Auch die Kleinsten müssen selbstverständlich und sicher auf dem Fahrrad unterwegs sein können.“

Positive, früh gewonnene Erfahrungen auf dem Rad sind Voraussetzung für eine langfristige Fahrradnutzung.
 Das belegt auch eine aktuelle Studie des Bundesverkehrsministeriums.
 Das größte Hemmnis, aufs Rad zu steigen, bleibt für die meisten die Unsicherheit auf den Straßen.
 Noch immer steigt der Anteil der Radfahrenden an allen Verkehrsopfern.
 Die Sternfahrt fordert, sichere Radverkehrsbedingungen konsequent zu priorisieren.

Die Teilnahme an der Sternfahrt ist kostenfrei und erfolgt auf eigene Verantwortung.

Weitere Informationen:
muenchen.adfc.de/sternfahrt

 

 

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